Damit das klar ist
Neues Denken und innovative Produkte werfen naturgemäß eine Menge Fragen auf. Vor allem dann, wenn das Neue aus der Natur entspringt.
Wir verraten Ihnen, was wir häufig hören – und was wir davon halten.
In Freibädern wird Chlor seit Jahr und Tag eingesetzt –
wie sollte man auch sonst die ganzen Bakterien, Pilze und Keime wirkungsvoll bekämpfen?
BELLvital:
Auch dort hat die Wiederentdeckung der Natur längst begonnen. Auch öffentliche Bäder mit hohen Besucherzahlen verzichten zunehmend auf das Desinfizieren mit Chlor, Ozon und anderen Chemikalien, haben mit biologischen Filtersystemen beste Erfahrungen gemacht. Das Wasser ist nicht nur genauso hygienisch, sondern auch noch angenehmer auf der Haut.
Und die Badegäste sind froh, dass die Zeiten der roten Augen und Hautreizungen endlich vorbei sind.
Kann nicht auch die Natur mal überfordert sein?
Es gibt schließlich genügend Gewässer, die schon umgekippt sind. Da möchte man keinen Hund reinjagen.
BELLvital:
Das passiert nur dann, wenn die biologischen Abläufe massiv gestört werden. Bei einem Badeteich ist genau das Gegenteil der Fall: Hier wird die natürliche Wasseraufbereitung gefördert und kontrolliert – und zwar von einer ebenso sanften wie robusten Technik. Die Grundkonzeption des naturnahen BELLvital-Systems ist zudem sehr stark nährstofflimitiert, so dass ein „Umkippen“ des Gewässers nahezu auszuschließen ist.
Mikroorganismen – die leben und arbeiten doch nur einen Sommer, und dann ist Schluss?
BELLvital:
Ganz und gar nicht. Die Mikroorganismen entwickeln sich auf einem natürlichen Mineral – da fühlen sie sich so wohl, dass sie ihre Arbeitskraft über Jahrzehnte anbieten. Der mikrobielle Reinigungsdienst bringt die volle Leistung rund um die Uhr, ohne Motivationshilfe. Zwar reduzieren die Mikroorganismen ihren Stoffwechsel mit abnehmender Temperatur und gehen teilweise in ein Überwinterungsstadium. Das ist auch nicht weiter tragisch, weil wir mit abnehmender Temperatur auch weniger Nutzung und damit weniger Einträge haben. Mit zunehmender Temperatur steigt die Aktivität der kleinen Helfer und zum Beginn der Badesaison arbeiten sie wieder mit voller Leistung.
Das ist eine messbare Effizienz, die man anderswo auch gerne hätte.
Ein naturnaher Schwimmteich braucht weiträumige Regenerationszonen, der Platzbedarf ist also zwei- bis dreimal größer als bei herkömmlichen Schwimmteich-Modellen?
BELLvital:
Da sollten Sie mal unsere kleinteiligen Maßanfertigungen sehen! BELLvital bedeutet Modulbauweise und die Platzierung des Bio-Filters platzsparend in den Trennwänden: Natur kompakt. Ein zum Patent angemeldetes System, das schon eine Badefläche von zehn Quadratmeter zulässt.
Ob Poolcharakter oder ausufernde Lösung – raumgreifende Regenerationsflächen müssen nicht sein.
Ist eine üppige Bepflanzung nicht unerlässlich? Nur Schilf und andere Wasserpflanzen sind doch in der Lage, das Wasser zu klären, ihm Nährstoffe wie Phosphat zu entziehen und damit die Trübungen durch Schwebealgen zu verhindern.
BELLvital:
Wir sind sehr für die Natur, aber wenn es um die Klärung geht, kann die Abteilung Flora keinesfalls mit den fleißigen Mikroorganismen mithalten. Um genau zu sein: Wasserpflanzen können Wasser überhaupt nicht klären, das können ausschließlich spezialisierte Mikroorganismen. Auch in Sachen Phosphat können wir die Pflanzen nicht loben: Sie entziehen in der Gesamtbilanzierung lediglich ca. 10 Prozent des Phosphors – und im Herbst, wenn sie absterben, lassen sie‘s wieder los.
Da sind Mikroorganismen wirklich anders. Einfach nützlicher!
und die Kosten für die BELLvital-Filtertechnik...?

(Exkurs: Vorträge "Die Bedeutung der Wasseranalytik - Die besondere Problematik des Phospors" von Dipl.-Biologe Dr. André Stelling, und "Limnologische Grundlagen der Wasseraufbereitung" von Dipl.-Ing. Heiko Frehse, Polyplan GmbH, Bremen.)